Was ist der Unterschied zwischen Bronde, Ombré und Sombré?
Mit Farben zu spielen, macht als Friseur doch am meisten Spaß, oder?! Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, nach Herzenslust mischen und ein einzigartiges Farbergebnis kreieren – das ist die Kunst des Friseurhandwerks! Das macht dich als Friseur zu einem Profi und ist für die Kunden der Grund, bei dir auf dem Stuhl Platz zu nehmen.
Das Schöne ist, dass immer wieder neue Techniken oder Variationen bestehender Farbtechniken entdeckt und entwickelt werden. Farbtechniken mit Farbverläufen wie Dip-Dye, Balayage und Highlights. Bronde, Ombré und Sombré sind die Effekte, die du damit kreieren kannst. Die verschiedenen Techniken lassen sich leicht voneinander unterscheiden, aber kennst du auch die Unterschiede zwischen den Effekten Bronde, Ombré und Sombré? Mehr darüber erfährst du in diesem Blog!
Bronde
Die Bronde-Haarfarbe ist eine natürliche Mischung aus blondem und braunem Haar. Schon seit vielen Jahren – und in den letzten Jahren wieder zunehmend – holen wir uns unsere Farbinspiration vor allem aus der Natur. Sanfte Nuancen wie Braun und Beige finden sich immer wieder in den Haar- und Beautytrends.
Diese Bronde-Färbetechnik ist nicht neu, hat aber in letzter Zeit ein Comeback gefeiert. Prominente wie Beyoncé und die niederländische Influencerin Anna Nooshin präsentierten kürzlich ihre „bronden Strähnen“ und machten diese Haarfarbe damit wieder populär.
Wie kreierst du den Bronde-Look? Das dauert zwar eine Weile, aber das Ergebnis ist wunderschön. Meistens wird eine braune Grundfarbe gewählt, auf die blonde Nuancen über die gesamte Haarlänge verteilt aufgetragen werden. Bronde passt zu vielen Frisuren: zu langen oder etwas kürzeren, lockigen oder glatten Haaren. Der Look verleiht deiner Frisur Wärme, Farbtiefe und Lebendigkeit.
Ombré
Ombré bedeutet auf Französisch „Schatten“. Bei der traditionellen Ombré-Färbung entsteht dieser Schatten am Ansatz. Dabei werden zwei verschiedene Farben verwendet: Eine dunkle Naturfarbe am Ansatz wird mit einer helleren oder kräftigeren Akzentfarbe in den Haarspitzen kombiniert. Der hellere Ton entsteht durch Aufhellen und kann anschließend bei Bedarf eingefärbt werden.
Die Farbverteilung bei Ombré verläuft also horizontal. Übrigens ist auch ein umgekehrtes Ombré möglich! Dabei sind die Haarspitzen dunkler und die Haarwurzeln heller.
Achte in jedem Fall auf einen schönen, ausdrucksstarken Kontrast zwischen Ansatz und Spitzen und darauf, dass der Übergang zwischen den Farben deutlich sichtbar ist. Dieser Kontrast, der so typisch für die Ombré-Technik ist, darf ruhig etwas kräftig ausfallen! Ein Ombré-Effekt kommt bei mittellangem und langem Haar am schönsten zur Geltung.
Sombré
Sombré ist eine Zusammensetzung aus „soft“ und „ombré“. Mit der Sombré-Technik erzielst du einen sanfteren Farbübergang und einen natürlicheren Look als mit der Ombré-Technik. Bei Sombré arbeitest du mit mehr als zwei verschiedenen Nuancen beziehungsweise Farbhöhen, die jedoch derselben Farbfamilie angehören.
Der Farbton am Ansatz wird sanft in die Längen eingearbeitet, sodass kein abrupter Kontrast zwischen Ansatz und Spitzen entsteht, wie es bei Ombré der Fall ist. Die Sombré-Technik kommt bei längeren Haaren am schönsten zur Geltung.

Wir finden all diese Techniken inspirierend! Sie bieten so viele Möglichkeiten. Hast du schon eine Kundin im Sinn, bei der du eine dieser Techniken anwenden möchtest? Wir sind gespannt!
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Quellenangaben: https://pin.it/61iEjl5, www.elle.com, www.hairmotiv.com

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